Soaps
Soap ist der englische Ausdruck für Seifenoper. Diese werden oft mehrmals wöchentlich oder oft gar täglich ausgestrahlt. Sie sind auf billigste Art und Weise produziert und das Drehbuch wird meist erst auch ganz kurz vor Drehbeginn fertig. Die Dreharbeiten erfolgen vielmals erst sechs bis acht Wochen, bevor die Soap ausgestrahlt wird.
Eine Soap hat keinen richtigen Anfang und auch kein voraussehbares Ende, man kann diese eigentlich als Endlos-Serien bezeichnen. Sie sollen zur Unterhaltung dienen und sind meist auch nicht sehr anspruchsvoll in der Darstellung. Die aufeinander gereihten Folgen sind sehr langatmig und werden einige Folgen versäumt, kann man dabei auch immer wieder noch Anschluss finden und der Zuschauer kann sich auch nach einigen Minuten der begonnenen Folge sofort wieder in die Soap einfügen.
Die ursprüngliche Idee einer Soap entspringt der Werbung im Radio. Man bewarb früher Seifenprodukte, daher kommt auch der Ausdruck Soap. Dieser steht für Seife und der deutsche Ausdruck dafür ist eben Seifenoper. Waschmittelkonzerne waren die Sponsoren für diese Seifenopern, um ihre Mittel effektiv zu bewerben. Es gibt die täglichen Soaps, hier spricht man von den „Daily Soaps“, und die wöchentlichen Soaps. Jeder wird sie schon mal gesehen haben, egal ob täglich oder wöchentlich. „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“, „Unter uns“, „Verbotene Liebe“, „Alles was zählt“, „Marienhof“ und da sind nur einige aufgezählt. Sicher haben Sie auch schon von „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ etwas gehört.
Jedenfalls haben solche Soaps für viele Zuschauer einen gewissen Reiz, weil sie nicht schwer zu verstehen sind und man sich einfach ruhig hinsetzen und entspannt genießen kann.