Liebesfilme
Es gibt viele Filmgenres. Tränen fließen meist beim Liebesfilm – ob aus Rührung oder weil die Darsteller erst am Ende zueinander finden. Liebesfilme werden am liebsten zu zweit geschaut oder allein. Wer gerade echten Herzschmerz hat, kann sich dabei so richtig gehen lassen. Viele Packungen Taschentücher, Tee, Schokolade und es kann losgehen. Aber auch, wer gerade frisch verliebt ist, wird seine Freude an Liebesfilmen haben. Sind wir doch immer wieder gerührt, wenn die Darsteller viele Entbehrungen über sich ergehen lassen müssen, sich in den Schlaf weinen, nur um sich am Ende doch in den Armen zu liegen.
Am schönsten ist doch das Happy End, wie zum Beispiel in dem Film “Das Haus am See”. Zwei Menschen unterhalten sich per Briefen, die sie in den Briefkasten des erwähnten Hauses stecken. Leider trennen sie einige Jahre. Aber am Ende treffen sie sich in der gleichen Zeit bei genau diesem Briefkasten. Und der Zuschauer fiebert 90 Minuten mit ihnen. Liebesfilme werden zwar oft als kitschig abgetan, aber wir brauchen sie. Denn wir brauchen die Hoffnung, dass alles gut wird. Und insgeheim hoffen wir doch alle, dass das Leben unseren ganz persönlichen Liebesfilm schreiben wird.
Natürlich darf in keinem Liebesfilm das Liebeslied fehlen. Unterstreicht es doch die Schönheit der Bilder. Die melancholische, gefühlvolle Stimmung im Herzen wäre doch nur halb so schön, wenn es keine Liebeslieder gäbe.