Kriegsfilme

Die bittere Realität wird in einem Kriegsfilm dem Zuschauer auf brutale Art und Weise nahe gebracht. Dabei handelt es sich nicht um eine Dokumentation oder gar um den realen Ort der Geschehnisse. Schauspieler stellen die Vorkommnisse nach, damit man eine ungefähre Vorstellung von dem bekommt, was mal in der Wirklichkeit geschehen ist.

Bombenangriffe sowie Fliegerangriffe werden dargestellt mit echtem Material, Schützengräben mit den im Gesicht mit Schmutz verschmierten Männern, die um ihr Leben, um ihr Land kämpfen, Verletzte und Sterbende liegen am Boden. Panzer überqueren das Gelände und die Kugeln von Sturmgewehren fliegen mit einem unerträglichen Zischen umher, manchmal mit einem Ziel, manchmal irgendwo ins Leere gehend. Lazarette sind aufgebaut, wo Ärzte sich um die Verletzten kümmern, wenn auch nur notdürftig und mit kargen vorhandenem Material, wie Medikamente, Spritzen und vielem anderen mehr. Operationen werden nur in äußersten Fällen durchgeführt. Der Verletzte muss seine ganze Kraft aufwenden und die Zähne zusammen beißen, da alles sehr schmerzhaft für den Patienten ist, und das in unhygienischster Umgebung.

Der Kriegsfilm soll nahe bringen, wie Menschen sich damals gefühlt haben zum Zeitpunkt des Kampfes, wie sie sich bekriegt haben, oft gar nicht gewusst haben, warum sie den Gegner bekämpfen, aber dennoch in den Krieg gezogen sind, um fürs eigene Land gerade zu stehen. Oft war die Wirklichkeit natürlich viel extremer und härter als es in Kriegsfilmen dargestellt wird. Nicht zu vergessen die Frauen, die zu Hause auf ihre Männer warteten mit einer Ungewissheit, ob es überhaupt ein Wiedersehen gibt. Die Not, die Angst und das ewige Kämpfen ums Überleben stehen in diesen Filmen im Vordergrund.