3D-Filme

3D-Filme kann man normalerweise nicht am heimischen Fernseher sehen, denn diese Effekte können nur im Kino erlebt werden. Ob man die 3D-Filme durch eine spezielle Kinoanimation erlebt oder dabei eine 3D-Brille trägt, man erlebt alles, wie es bereits der Name sagt, dreidimensional. Der Zuschauer fühlt sich mitten im Geschehen, fühlt sich umgeben von exotischen Landschaften, mittendrin in Schlägereien oder im Dschungel. Er steigt zu Beginn des Films in ein Flugzeug oder in das Auto, um eine atemberaubende Landschaft zu erkunden, oder er macht eine Reise in die Urzeit und glaubt, die Dinosaurier greifen ihn im nächsten Moment an. Anhand der Raumbildprojektion wird dem Zuschauer ein Gefühl von räumlicher Tiefe vermittelt.

Was macht diese faszinierende Darstellung der 3D-Filme möglich? Im Film wird mit zwei Objekten gearbeitet, die in einem Abstand auseinander liegen. Das menschliche Auge kann diese Darstellungen nicht wahrnehmen, das Auge nimmt räumliche Bilder wahr. Bekommt der Zuschauer eine Spezialbrille, um den Film zu sehen, wird ein Auge abgedunkelt. Ein Bild kommt zeitverzögert im Gehirn an. Sieht man den Film ohne Brille, wird er als ganz normaler Film ohne 3D-Effekte wahrgenommen.

Gerieten 3D-Filme für einige Zeit etwas in Vergessenheit, konnten diese Filme in der letzten Zeit ein wahres Revival erleben. Spezielle Kinos, z. B. das Cinemax in Berlin am Potsdamer Platz, zeigen solche Filme. Neben Landschafts- und Dokumentationsfilmen werden Spielfilme in dieser Technik gezeigt, sogar Animationsfilme sind in 3D-Technik möglich. Ein neuer Film in 3D-Technik ist „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Namhafte Hersteller brachten inzwischen spezielle Fernsehgeräte auf den Markt, mit denen man auch zu Hause 3D-Filme sehen kann.